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Untersuchungsergebnisse Fulau |
Tag der Untersuchung: 06.11.2003
Gefundene Tierarten
Steinfliegenlarven 0
Eintagsfliegenlarven 1
Köcherfliegenlarven 1
Flohkrebse 1
Libellenlarven 1
Strudelwürmer 0
Schnecken 2
Muscheln 1
Schlammfliegenlarven 1
Wasserasseln 1
Egel 1
Schlammröhrenwürmer 1
Mückenlarven 1
Wasserwanzen 1
Wasserkäfer/Käferlarven 2
Wassermilben 0
Wasserspinnen 0
Kröten/Frösche 1
Molche 0
Fische 0
Gewässergüteklasse nach Wassmann & Xylander 1986 (Erklärung)
II - III (kritisch belastet)
Physikalisch-chemische Untersuchung
Temperatur 3.60 °C
Sauerstoff 8.50 mg/l
Sauerstoffsättigung 65.00 %
pH-Wert 0.00
Elektrische Leitfähigkeit 784.00 µS/cm
Gesamthärte 7.10 °dH
Nitrat 6.18 mg/l
Ammonium 0.10 mg/l
Phosphat 1.24 mg/l
Chemische Güteklasse nach BACH (Erklärung)
II - III (kritisch belastet)
Beschreibung der Aktivität, des Zustandes des Baches und der Ufer:
Die Fulau entsteht in der Nähe von Wittingen als Zusammenfluss mehrerer kleiner Gräben, die in
einem als Wiesen und Wald genutzten Bereich liegen. Hier ist sie nur etwa 30 cm tief und die
Strömungsgeschwindigkeit ist gering. Von den Seiten wachsen Röhrichtpflanzen in den Graben hinein.
Hier konnten wir vor allem Eintagsfliegenlarven, Flohkrebse und Schnecken finden. Am besten
gefielen uns die beiden Grasfrösche, die wir zwischen den Wasserschwadenstengeln entdeckten.
Die "Nachtweide" ist ein Regenrückhaltebecken, in das bei Starkregen auch Mischwasser aus der
Kanalisation eingeleitet wird. Die Nachtweide hat einen Abfluss, der in die Fulau mündet. Dieser
Zuleitungskanal war sehr schlammig und es befand sich viel verwitterndes Laub darin. Hier fanden
wir Wasserkäfer, Egel, Ruderwanzen und Mückenlarven. Die beiden Gewässer besitzen die
Wassergüteklasse II - III (mäßig belastet). |
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